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Programm-Gesamtübersicht:

rbw Januar 2020
rbw Februar 2020
rbw März 2020
rbw April 2020
rbw Mai 2020
rbw Juni 2020
rbw Juli 2020
rbw August 2020
rbw September 2020
rbw Oktober 2020
rbw November 2020
rbw Dezember 2020

rbw Vorschau 2021

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SchulseelensorgeWeiterbildung Schulseelsorge –
Braunschweiger Beitrag

Der Trend zur Ganztagsschule hat dazu geführt, dass die Schule nicht mehr nur ein begrenzter Lernraum ist, sondern sich zu einem Lebensraum entwickelt hat. Demensprechend wirkt sich das, was für das Leben von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften außerhalb der Schule bedeutsam ist, was es prägt und belastet, stärker als früher im Schulleben aus. Damit hat auch der Bedarf an lebensorientierender Beratung und Begleitung zugenommen.

Mit unserer Schulseelsorge-Weiterbildung möchten wir Lehrkräfte für diese Herausforderung fit machen.
Der Braunschweiger Beitrag zur Schulseelsorge ist ein tiefenpsychologisch orientiertes Weiterbildungsmodell, das sich bereits langjährig in unterschiedlichen Praxisbereichen kirchlicher Seelsorge bewährt hat.
Im Zentrum steht dabei die Entwicklung einer, der eigenen Persönlichkeit entsprechenden seelsorglichen Haltung, die es ermöglicht, angemessen auf unterschiedliche Menschen und Situationen eingehen zu können.

Ein zentraler Bestandteil der Weiterbildung ist dabei das miteinander und voneinander Lernen in der Gruppe der Kursteilnehmer/-innen. In ihrem Rahmen reflektieren die Teilnehmenden die eigene Person und ihre künftige Rolle als Schulseelsorger/-in, deren Aufgaben, Ziele und Grenzen sowie die konkrete praktische Arbeit im Schulalltag.
Die Teilnehmenden werden während und nach der Qualifikationsmaßnahme in zehn Einzelgesprächen mit erfahrenen Supervisor/-innen auf die Aufgaben als Schulseelsorger/-in vorbereitet. Im Anschluss an die Ausbildung besteht außerdem Gelegenheit zur Teilnahme an einer Fallbesprechungsgruppe (Balintgruppe), in der konkrete Erfahrungen in der Schulseelsorge besprochen und das eigene Verhalten in der seelsorglichen Rolle supervisorisch reflektiert wird.

Die Weiterbildung wird gemeinsam vom Arbeitsbereich Religionspädagogik und Medienpädagogik (ARPM) und dem Pastoralpsychologischen Dienst der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig verantwortet und durchgeführt.

link Weitere Informationen (PDF-Flyer)...

FACHGRUPPEN 2020

Fortbildungsangebote für Fachgruppen 2020

Sie planen eine fachgruppeninterne Fortbildung? – Dabei unterstützen wir Sie gerne!

Aufgrund der hohen zeitlichen Belastung der Kolleginnen und Kollegen im Schulalltag und zugunsten eines zielgerichteten, gemeinsamen Arbeitens mit Ihrer Fachgruppe bietet der ARPM Ihnen Fortbildungsveranstaltungen an. Diese können im Rahmen Ihrer Fachkonferenzen bei Ihnen an der Schule stattfinden und einen Beitrag zur zeitlichen und inhaltlichen Entlastung der Fachgruppen leisten. Folgende Module mit didaktischen Empfehlungen und unterrichtspraktischen Materialien stehen zur Auswahl:

  • Konfessionsübergreifender Religionsunterricht konkret
  • Außerschulische Lernorte rund um unsere Schule
  • Information und Beratung in der Lehrwerkseinführung
  • Nutzung unterschiedlicher Unterrichtsmedien
  • Gestaltung von Lernumgebungen

Weitergehende Auskünfte erhalten Sie unter der Telefonnummer 05331-802 500 bzw. 05331-802 512, Anfragen per E-Mail an arpm@lk-bs.de.

pf Januar 2020

24.01. – 25.01.2020

Inklusion: Die Arbeit in multiprofessionellen Teams
Die Arbeit in multiprofessionellen Teams im Rahmen der Inklusion

Zur Vorbereitung von Lehrkräften auf Einsatzfelder im inklusiven Kontext erscheint die Entwicklung von Kompetenzen im Bereich der kooperativen Unterrichtsplanung und der Konzeption von Lernauf-gaben, die individuelle Zugänge ermöglichen, zentral. Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist Inhalt der Tagung, die mit Lehrkräften im Vorbereitungsdienst für die Lehrämter an Grundschulen sowie  Haupt- und Realschulen und  für das Lehramt für Sonderpädagogik durchgeführt wird.
Im Einzelnen geht es darum, im Austausch zwischen den Lehrkräften an Regelschulen mit den Lehrkräften für Sonderpädagogik Unterricht für eine heterogene Lerngruppe, d.h. für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Unterstützungsbedarf, zu konzipieren, Stolpersteine und Chancen zu erfahren sowie kooperative Konzepte und hilfreiche Strukturen zu erproben.

Leitung: 
Martin Jackisch, Björn Quiring; Studienseminar Helmstedt  GS/HRS
Matthias Förster, Urs Bartel; Studienseminar Braunschweig, SoPäd                                                     
Heiko Lamprecht, ARPM

TN-Kreis: Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst der Studienseminare für Grundschulen sowie Haupt- und Realschulen Helmstedt und für Sonderpädagogik Braunschweig (geschlossener Teilnehmerkreis)

Termin: 24.01. (09.30 Uhr) – 25.01.2020 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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pf Februar 2020

11.02.2020

Die Bibel kreativ erkunden
Praxisnahe Zugänge und Lernwege für sperrige Bibeltexte

Die Bibel ist eine zentrale Grundlage des Religionsunterrichts und zugleich stellen biblische Texte eine Herausforderung dar. Denn es handelt um über 2000 Jahre alte Texte aus einer fremden Kultur, die "übersetzt" und für heute erschlossen werden müssen. Wie vielfältig die Erschließung heute gelingen kann, das soll in der Veranstaltung angedeutet werden.
Michael Landgraf ist Verfasser zahlreicher Arbeitshilfen, Schulbücher und Schulbibeln (z.B. der Bibel elementar). Anhand von "sperrigen" Bibeltexten stellt er Lernwege vor, die Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern neue und differenzierte Zugänge zu Wundergeschichten und Gleichnisse ermöglichen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Michael Landgraf, Neustadt an der Weinstraße

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen

Termin: 11.02.2020 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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12.02.2020

Fern und doch so nah. Begegnung mit fernöstlichen Religionen im Unterricht

Buddhas und Hindu-Götter im Baumarkt, Yoga und Ayurveda als Heilmethode oder das Holi-Fest als farbiges Party-Event. Längst sind fernöstliche Religionen wie der Hinduismus oder der Buddhismus Teil unserer Kultur geworden. Doch fragt sich, welches Bild von Gott und der Welt die Religionen Asiens haben und wie sie mit dem abendländischen Denken verbunden werden können. Der ewige Kreislauf des Lebens und dessen Ordnung sowie die Suche nach Erlösung aus der materiellen Welt sind wesentliche Elemente dieser Religionen. Der Studientag bietet eine thematische Einführung in die Religionen Buddhismus, Hinduismus und die Religionen Chinas sowie Ideen zur Umsetzung im Unterricht.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referent: Michael Landgraf, Neustadt an der Weinstraße

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II sowie der BBS

Termin: 12.02.2020 (09.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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12.02. – 13.02.2020

Freiheit und Verantwortung im digitalen Zeitalter -Menschenbild(er) im RU

Die digitalen Medien sind zu hochwirksamen Werkzeugen der Weltwahrnehmung und der Selbstinszenierung geworden. Sie haben sich zu Instrumenten entwickelt, die in großen Kontexten aber auch im alltäglichen menschlichen Miteinander einen weitreichenden Einfluss auf unser Leben nehmen, weil sie uns neue faszinierende Möglichkeiten und Freiheiten bieten. Immer mehr Menschen nutzen ganz selbstverständlich die kulturellen, kommerziellen und kreativen Angebote um sich zu orientieren, zu kommunizieren und zu konsumieren. Die Arbeit mit digitalen Medien im schulischen Kontext wird zu Recht mit erheblichen Mitteln vorangetrieben.
Dabei kommt in der Diskussion der Aspekt zu kurz, wie schulische Bildung unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur medienmächtig, sondern auch medienmündig machen kann. Für Unterrichtende ist damit die Frageverbunden, wie eine Kompetenz "Medienmündigkeit" konzeptionell entwickelt werden kann. Hierbei sind sowohl ethische Grundsätze als auch zugrundeliegende Menschenbilder zu bedenken. Letztlich geht es darum, wie wir digitale Medien in Freiheit sinnvoll nutzen und gleichzeitig verantwortungsbewusst handeln.

  • In der Fortbildung werden grundlegende Aspekte zum Thema "Medienmündigkeit – Freiheit und Verantwortung" vorgestellt und diskutiert.
  • Anhand von konkreten Beispielen erhalten die Teilnehmenden thematische Anregungen für den handlungsorientierten Religionsunterricht.
  • Außerdem bietet die Veranstaltung Material und Zeit, um eigene Lernsituationen für den Religionsunterricht zu entwickeln.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Petra Höft, Fachberaterin für Evangelische Religion an berufsbildenden Schulen

Referent: Dr. Andreas Mertin, Theologe, Kunstkurator, Medienexperte, Hagen

TN-Kreis: Lehrkräfte für Ev. Religion an der BBS

Termin: 12.02. (ab 15.30 Uhr) und 13.02.2020 (bis 15.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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18.02. – 19.02.2020

Umgang mit migrationsbedingter Heterogenität in Schule und Unterricht

Im Schulalltag begegnen sich Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Prägungen und Einstellungen. Das wirkt sich nicht nur auf die Unterrichtspraxis aus, sondern betrifft auch das Miteinander im Kontext von Schule. So birgt die Zunahme muslimischer Schülerinnen und Schüler einerseits das Potential für wertvolle Begegnungen und interkulturelle Einsichten, andererseits können sich auch Probleme im Schulalltag ergeben. Insbesondere der Umgang mit einigen Formen muslimischer Religiosität, wie sie uns bei bestimmten Schülerinnen und Schülern begegnet, kann immer wieder irritieren und ratlos machen.

So stellen sich einerseits grundsätzliche Fragen:
• Was ist Tradition, was Religion, welche Rolle spielt die soziale Herkunft des jungen Menschen?
• Was sagt ‚das Gesetz'?
• Wann ist Kritik berechtigt, was ist Vorurteil und wann lohnt sich ein Kompromiss?

In der Kommunikation und Interaktion des Schulalltags sind Lehrkräfte andererseits mit praktischen Fragen konfrontiert:
• Wie soll man reagieren, wenn Lehrerinnen der Handschlag verwehrt wird?
• Was kann man tun, damit alle Schülerinnen und Schüler an der Klassenfahrt teilnehmen können?
• Wie gehen wir mit Antisemitismus, Ablehnung von Fremdgruppen und Abwertung von Mädchen und Frauen um?
• Was ist zu tun, wenn ich Radikalisierungstendenzen bei einem Schüler beobachte?
• …

Die Fortbildung widmet sich beiden Themenkomplexen, das heißt: einerseits wird Basiswissen vermittelt und andererseits werden Anregungen zum Umgang mit religiös bedingten Konflikten sowie erprobte Problemlösungsstrategien vorgestellt.
Dr. Ingrid Wiedenroth-Gabler und Benjamin Franz bringen unterschiedliche religiös-kulturelle Hintergründe und Erfahrungskontexte in das Thema "Islam und Schule" ein, zu dem sie zahlreiche Tagungen, Fortbildungen und Beratungen durchgeführt haben.
Aktuell hat Dr. Wiedenroth-Gabler das Buch "Kulturelle Vielfalt in der Schule. Islam als Herausforderung" veröffentlicht, das Grundlagenwissen und konkrete Unterrichtsideen bereithält, die zu einer religions- und kultursensiblen Schule beitragen können.
In der Reihe "PRAXIS Pädagogik" hat Benjamin Franz einen Band zum Thema "Islam und Schule" verfasst, der "Lösungsansätze für die häufigsten Konfliktsituationen im Schulalltag" anbietet.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
RSD Stefan Hetzer, Dezernent, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Referenten:
Dr. Ingrid Wiedenroth-Gabler, Wissenschaftliche Direktorin, Seminar für Ev. Theologie und Religionspädagogik, Technische Universität Braunschweig
Benjamin Franz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Erziehungswissenschaft, Technische Universität Braunschweig, Seminar für Ev. Theologie und Religionspädagogik
N.N.

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 18.02. (ab 10.30 Uhr) und 19.02.2020 (bis 14.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin & Steinberg e.V., Goslar

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17.02.2020

Judentum Modul 5: Sehnsuchtsort Jerusalem

Jerusalem ist ein Sehnsuchtsort religiöser Jüd*innen, Christ*innen und Muslim*nnen. So viel Geschichte hat hier stattgefunden, seitdem König David die Stadt von den Jebusitern eroberte. Im Tempel konnte Gottes Gegenwart erfahren werden. Jesus zog auf einem Esel in die Stadt, randalierte im Tempel und wurde vor den Toren der Stadt gekreuzigt. Die Königinmutter Helena begab sich auf Spurensuche und ließ Kirchen in der Stadt bauen. Mohamed reiste des Nachts von Jerusalem in den Himmel. Der von Abd al Malik erbaute Felsendom wurde zum Wahrzeichen der Stadt. An diesem Studientag erhalten Sie einen Überblick über die Bedeutung der Stadt in der jüdischen, christlichen und islamischen Tradition. Sie lernen die – auch für Schulen ausleibare – Installation Stimmen aus Jerusalem, die Perspektiven jüdischer, christlicher und muslimischer Frauen zu Gehör bringt, kennen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, religionspädagogisches Material zur Auseinandersetzung mit dieser vielfältigen Stadt kennenzulernen und zu diskutieren.

Vom 12. bis 24. Oktober 2020 haben Sie die Gelegenheit, auf einer Studienreise nach Jerusalem zeitgenössische jüdische, christliche und islamische Kultur zu erkunden.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Prof. Dr. Ursula Rudnick, Hannover

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 17.02.2020 (09.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Gemeindehaus St. Katharinen, An der Katharinenkirche 4, 38100 Braunschweig

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21.02.2020

Denkzirkel – kommunikative Austauschbörse für Religionslehrkräfte zum Thema:
"Quo vadis Religionsunterricht?"

Im Geiste der Salonkultur lädt das ARPM alle interessierten Religionslehrkräfte zum Denkzirkel am Freitag ein! Zweimal im Schuljahr soll sich bei Kaffee und Kuchen Raum und Zeit für den fachlichen und persönlichen Austausch und Input zu theologischen oder religionspädagogischen Themen genommen werden. Inhaltlicher Schwerpunkt dieses Nachmittages ist die grundlegende Frage nach der Zukunft des Religionsunterrichts, die wir gemeinsam mit Prof. Dr. Bernd Schröder erörtern werden.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referent: Prof. Dr. Bernd Schröder, Göttingen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 21.02.2020 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Sowjethaus, Dibbesdorf

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21.02. – 22.02.2020

RU kreativ: "Biblische Erzählfiguren gestalten"

Der Einsatz von Erzählfiguren hilft bei der Veranschaulichung und Bearbeitung von biblischen Geschichten. Durch die Größe und Beweglichkeit der biblischen Erzählfiguren können Unterrichtende und Schülerinnen und Schüler Geschichten in Szene setzen, aber auch in Körperhaltungen Emotionen darstellen oder Variationen entwickeln. So lassen sich die Erzählungen neu erschließen.
In diesem Kurs können Teilnehmende etwa ein bis zwei 30 cm große Figuren herstellen, die standfest, aber beweglich und individuell gestaltet sind.
Neben der üblichen Kursgebühr fallen Materialkosten an.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Annegret Kopkow, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen

Termin: 21.02. (09.00 – 18.00 Uhr) und 22.02.2020 (09.00 – 13.00 Uhr) (Ohne Übernachtung!)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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27.02. – 28.02.2020

"Instrumentenbau aus Alltags- und Naturmaterialien"

Sich ein leicht zu spielendes Musikinstrument selber zu bauen - das ist eine wunderbare Erfahrung. Kinder wie Erwachsene können dadurch einen neuen Zugang zur Musik und respektvollen Umgang mit Musikinstrumenten erleben. In der Fortbildung besteht die Möglichkeit, sich aus einfachen Ausgangsmaterialien professionelle Instrumente und Klangerzeuger herzustellen sowie Methoden ihrer Anwendung kennenzulernen. Unter Anleitung des Instrumentenbauers und Musikers Christoph Studer kann dabei aus einer großen Vielfalt von Instrumenten ausgewählt werden: Von einfachen Effektinstrumenten über eine Vielzahl von Trommeltypen bis hin zu raffinierten Klanginstrumenten stehen Materialien - teilweise bausatzartig vorbereitet - zur Verfügung.
Zur Teilnahme sind keine handwerklichen oder musikalischen Vorkenntnisse erforderlich.
Die Materialkosten für die Instrumente sind - je nach den ausgewählten Instrumenten - direkt in der Fortbildung zu entrichten.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Christoph Studer, Instrumentenbauer, Rhythmiker und Musikpädagoge, Münster

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 27.02. (ab 10.00 Uhr) und 28.02.2020 (bis 14.00 Uhr)

Tagungsort: Evangelisches Zentrum Kloster Drübeck, Ilsenburg OT Drübeck

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pf März 2020

03.03.2020

Passion und Ostern in der Grundschule und Sekundarstufe I –
Leid und Auferstehung Christi entdecken

Zur Vorbereitung auf die Passionszeit und auf Ostern werden wir in dieser Veranstaltung auf lebendige Weise fachdidaktische Anregungen, methodische Unterrichtsideen und Materialien kennenlernen und erproben. Dabei sollen besonders der konfessionelle Austausch und die konkrete Umsetzung konfessioneller Kooperation im Religionsunterricht seine Berücksichtigung finden.

Leitung: Dr. Jessica Griese, BGV Hildesheim

Referentin: Imke Heidemann, ARPM

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen und Sekundarstufe I

Termin: 03.03.2020 (15.00 – 17.30 Uhr)

Tagungsort: Kloster St. Ludgerus, Am Ludgerihof 1, 38350 Helmstedt

Anmeldungen bis 13. Februar 2020 an Christa.Holze@bistum-hildesheim.de

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04.03. – 06.03.2020

Vokationstagung: Vielfalt in der Einheit – Einheit in der Vielfalt:
Kreative Zugänge zu biblischen Texten und Inhalten eines inklusiven Religionsunterrichts

Im Religionsunterricht unserer inklusiven Zeit sind alle Menschen (Kinder und Jugendliche) herzlich willkommen und werden im christlichen Sinn bedingungslos angenommen und wertgeschätzt. Alle dürfen ihre Stärken und Talente entdecken und in den Unterricht einbringen. Dazu eignen sich kreative Ein- und Ausdrucksmöglichkeiten ganz besonders gut.
An diesen Tagen haben wir Zeit und Gelegenheit, uns durch kreative Gestaltungs- und Lernprozesse mit Hiob – unserem Glauben, der Frage nach Gottes Gerechtigkeit und dem Sinn des Lebens – zu befassen, religionsbezogene Erfahrungen und Er-Kenntnisse zu gewinnen und uns unsere Arbeitsergebnisse zu präsentieren. Lehren und Lernen sind an den Unterricht in der Schule angelehnt und können so gut an jede Schulform, Klassenstufe, Klasse oder auch an Kurse angepasst werden.

Leitung:
Imke Heidemann ARPM,
Heiko Lamprecht, ARPM

Referentinnen:
Antje Oeler-Gremmler, Göttingen
Franziska Arenhövel, Braunschweig

TN-Kreis: geschlossener Teilnehmerkreis

Termin: 04.03. (15.00 Uhr) – 06.03.2020 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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09.03. – 11.03.2020

„Weiterbildung Schulseelsorge – Braunschweiger Beitrag“
In Kooperation mit dem Pastoralpsychologischen Dienst (PPD) der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig

Der Braunschweigische Beitrag zur Schulseelsorge geht von einem professionellen und profilierten Verständnis von Seelsorge aus. Im Zentrum stehen bei uns die Entwicklung einer Sensibilität für die eigenen und fremden Befindlichkeiten, die Fähigkeit zur seelsorglichen Kommunikation unter den Bedingungen der Schule, die Wahrnehmung und Respektierung eigener und fremder Grenzen, sowie die Fähigkeit, angemessen mit akuten Krisensituationen umzugehen, die Einzelne oder die ganze Schule betreffen. Ziel der Weiterbildung ist die Professionalisierung der persönlichen Seelsorgekompetenz.
Im ersten Kurs stehen die Klärung des eigenen Vorverständnisses von Seelsorge, die Erwartungen der Teilnehmenden an die Weiterbildung, die Klärung der unterschiedlichen Rollen als Lehrkraft und Seelsorger/-in sowie die Bestimmung eines möglichen Verhältnisses zwischen dem Schulseelsorgeangebot und den anderen schulischen Beratungsangeboten im Zentrum.

Leitung:
Dagmar Reumke; Pastoralpsychologischer Dienst, Goslar
Mirko Gremse, Pastoralpsychologischer Dienst, Braunschweig
Heiko Lamprecht, ARPM

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulstufen

Termin: 09.03. (15.00 Uhr) – 11.03.2020 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Kloster Drübeck, Drübeck

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10.03.2020

Neue Filme für den Religionsunterricht der Sek I –
Zwischen Wissensvermittlung und Identitätsbildung

Der korrelationsdidaktische Anspruch des Religionsunterrichts fordert eine prinzipielle Ausrichtung auf die Lebens- und Erfahrungswelt der Schüler, zu der die Rezeption von Filmen ganz wesentlich dazugehört. So können Filme ein wichtiges Medium sein, um Schülerinnen und Schülern die Auseinandersetzung mit menschlichen Grunderfahrungen und Fragen der Sinnorientierung zu erleichtern und sie auf dem Weg der Identitätsbildung zu unterstützen.
Liebe, Verlust, Angst, Trauer, Schuld, Gewalt und Fremdsein sind nur Beispiele für Themen, die Jugendliche beschäftigen und ihnen nahe gehen, weil sie neu sind, weil sie ihnen unverhofft begegnen und sie die Schülerinnen und Schüler herausfordern, sie einzuordnen und als einen Teil ihrer Lebenswelt anzunehmen.
Nach einem Nachdenken über die grundsätzliche Bedeutung von Filmen für den Religionsunterricht werden wir anhand eines aktuellen Filmes gemeinsam erarbeiten, welche Chancen dieser Film für den Religionsunterricht in der Sek I bietet und welche Grunderfahrungen sich daran gut erschließen lassen. Abschließend werden verschiedene didaktische und methodische Umsetzungsmöglichkeiten zu diesem Film, aber auch anderen Filmen vorgestellt.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Anne-Friederike Gehling, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I

Termin: 10.03.2020 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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10.03. – 11.03.2020

"Keiner hält mich (aus)!"
Strukturierter Umgang mit dyssozialem Verhalten und sogen. ‚Systemsprengern'"

GS-FöS Schulleitungstagung

Schulen tragen die Verantwortung für die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Schulleitungen und Lehrkräfte fühlen sich jedoch oft im Umgang mit Schülerinnen und Schülern überfordert, die in ihrem Sozialverhalten, ihrer Affektkontrolle und in ihrer Fähigkeit zur (Mit-)Arbeit im Unterrichtsgeschehen andere als die erwarteten Verhaltensweisen zeigen. Einerseits besteht der Wunsch, die Ursachen zu verstehen, damit der jeweiligen Schülerin und dem jeweiligen Schüler angemessen begegnet werden kann. Andererseits wird nach Konzepten zum Umgang mit diesen Schülerinnen und Schülern gefragt, damit der Erziehungs- und vor allem Bildungsauftrag umgesetzt werden kann.
Der auf der Berlinale 2019 mit dem silbernen Bären ausgezeichnete Film "Systemsprenger" von Nora Fingscheidt hat einer breiten Öffentlichkeit die Herausforderungen deutlich gemacht. Menno Baumann hat sich der Thematik angenommen und eine Arbeitshilfe aus schulischer Perspektive entwickelt.
Das Tagungsthema "Keiner hält mich (aus)!" soll durch die Referentinnen und Referenten von zwei Seiten in den Blick genommen werden. Es werden Herangehensweisen aufgezeigt, wie diesen Schülerinnen und Schülern Halt gegeben werden kann. Gleichzeitig soll auch die Begegnung mit ihnen in Arbeits- und Unterrichtssituationen thematisiert und den Teilnehmenden Handlungsalternativen an die Hand gegeben werden.

Den Eröffnungsvortrag hält der Kinder- und Jugendtherapeut Kurt Brylla, langjähriger Leiter der Kinder- und Jugendambulanz, sowie Dozent und Fortbildungsleiter am Winnicott Institut Hannover.

Darüber hinaus wird es zu folgenden Aspekten Workshopangebote geben:
WS 1: "Umgang mit auffälligem Schüler*innenverhalten" [Trauma und Impact-Techniken im Unterricht – konfrontative Pädagogik
WS 2: "Handlungsfähig bleiben – Stärken erkennen: im Unterricht, in der Elternarbeit, im multiprofessionellen Team"
WS 3: "Kindeswohl – eine systemübergreifende Herausforderung"
WS 4: "Emotionale Sicherung von Lehrkräften – Krisenverfahrenspläne als Teil der Versorgungskette im Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit massiv störenden Verhaltensweisen"

Leitung:
Kirsten Sonnemann, Schulfachliche Dezernentin, Landesschulbehörde BS, Dez. 2
Lutz Adam, Schulfachlicher Dezernent, Landesschulbehörde BS, Dez. 2
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Kurt Brylla, Religionspädagoge, Kinder- und Jugendtherapeut am Winnicott-Institut Hannover
RAL Torsten Glaser, Leiter der Regionalabteilung Braunschweig der Niedersächsischen Landesschulbehörde
OLKR Thomas Hofer, Bildungs- und Schulreferent der ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig
Katja Galonska, RZI Göttingen
Heidi Jüchter- Kasper, RZI Nordheim
Markus Liebich, RZI Peine
Dagmar Stein, RZI Wolfsburg
Frauke Müller, RZI Braunschweig
Melanie Polke – Kleeschätzky, RZI Wolfenbüttel
Dorothee Prüßner, Pädagogin, Goslar
Zita Riekenbrauck – Klamt, RZI Goslar
Stefan Scherr, Förderschulrektor Förderzentrum Sehusa, Seesen
Carl-Martin Wilken, Studienseminar Sonderpädagogik Braunschweig

Termin: 10.03. (10.30 Uhr) – 11.03.2020 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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11.03. – 13.03.2020

"Umgang mit schwierigen Schul- und Unterrichtssituationen –
Konflikt und Aggression"

Die Fortbildung setzt bei dem an, was Lehrkräfte im Schulalltag am stärksten belastet: die Bewältigung schwieriger Situationen in der Klasse, aber auch im Kollegium. Dazu werden "mitgebrachte" schwierige Unterrichtssituationen analog zu einem Modell kollegialer Beratung nach dem Grundsatz bearbeitet: Die Kompetenzen, die wir brauchen, um Probleme zu lösen, sind in der Gruppe vorhanden – wir müssen aber Wege finden, um sie produktiv für die Lösung der Probleme nutzen zu können. Ziel ist es, durch die im Rahmen der Fortbildung gemachten Erfahrungen und neu erworbenen Kompetenzen Prozesse von Kommunikation und Konflikt- bzw. Aggressionsbearbeitung im eigenen Kollegium zu ermöglichen.

Leitung: Hans-Günter Gerhold, OStD, Salzgitter

Referent: Prof. Dr. Herbert Zwergel, Biebertal

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 11.03. (14.30 Uhr) – 13.03.2020 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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12.03.2020

Dinner und Dialog "Schneller, schöner, schlauer – der Optimierungswahn und seine Folgen"
Kooperationsveranstaltung mit der Weststadtgemeinde Braunschweig und der EEB

Der biowissenschaftliche Fortschritt schafft immer neue Möglichkeiten der Optimierung menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten. Neben vertraute Optionen, das äußere Erscheinungsbild mit den Mitteln der ästhetischen Chirurgie zu optimieren und die körperliche bzw. sportliche Leistungsfähigkeit mit Doping-Verfahren zu steigern, treten seit einigen Jahren psychopharmakologische und neurotechnische Methoden der Optimierung kognitiver Fähigkeiten oder der psychischen Befindlichkeit. Während die einen diese Möglichkeiten als Erweiterung des Freiheitsspielraums zur Selbstgestaltung und verwirklichung begrüßen, warnen andere vor den Folgen eines immer weiter um sich greifenden Optimierungswahns. Der Vortrag wird den Stand der Optimierungstechniken und die wichtigsten ethischen Überlegungen zu ihrer Anwendung vorstellen, um auf diese Weise die freie Meinungsbildung zu den neuen Möglichkeiten der Selbstoptimierung zu unterstützen.
Es wird eine Teilnahmegebühr erhoben, die ein kleines "Dinner" beinhaltet.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Michael Ludwig, Ev.-luth. Kirchengemeinde Braunschweig-Weststadt
Jutta Salzmann, EEB

Referent: Dr. Thorsten Galert, Wissenschaftlicher Referent des Deutschen Ethikrats, Berlin

TN-Kreis: Öffentliche Veranstaltung

Termin: 12.03.2020 (19.00 – 21.30 Uhr)

Tagungsort: Gemeindezentrum Emmauskirche Weststadt, Muldeweg 5, 38120 Braunschweig

Informationen und Anmeldungen über: Weststadtgemeinde, Braunschweig, Tel. 0531-841880

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18.03.2020

Vertrauensvoll in die Zukunft gehen
Was man von den Blumen auf dem Felde lernen kann

Aus eigenem Erleben und eigener Anschauung wissen Kinder um Leid und Kummer in ihren Lebenskontexten und der Welt. Manche Sorgen bleiben unausgesprochen und überschatten den Alltag von Erwachsenen und von (Schul-) Kindern.
In der Bergpredigt spricht Jesus den Umgang mit Sorgen an und bietet entlastende und hilfreiche Gedanken. Es tut gut, seine hoffnungsvollen Impulse in einer an Leistung und Erfolg orientierten und entsprechend durchorganisierten Gesellschaft zu hören, zu bedenken und weiterzugeben.
In dieser Fortbildung wollen wir das bedenken, was Menschen belastet und besorgt. Und anhand der Botschaft von den Blumen auf dem Felde Impulse vorstellen und Ideen weiterentwickeln, wie diese erlösenden, von Belastungen lösenden Gedanken für Schülerinnen und Schüler fruchtbar gemacht werden können.
Dabei geht es um die ganzheitliche Gestaltung des Gleichnisses mit vielerlei Sinnen, Gestaltung und Deutung mit Legematerial nach Franz Kett.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Katharina Braunsberger, Grundschullehrerin, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen

Termin: 18.03.2020 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Theologisches Zentrum, Braunschweig

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18.03. – 19.03.2020

Tagung der Schulleitungsteams von Gesamtschulen im Bereich der
Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
"Warum machen wir das eigentlich so?"

Die Tagung setzt den angestoßenen Prozess des letzten Jahres fort und gibt Raum und Zeit, an den Ergebnissen vertiefend weiterzuarbeiten und die gemeinsame Basis der Gesamtschulen weiter auszuschärfen. An ausgewählten Aspekten sollen Verbindungslinien zwischen der "Ursprungsidee IGS/KGS" und den vielfältigen Ausgestaltungen betrachtet, verglichen und durchaus kontrovers diskutiert werden. Letztlich stehen dahinter die Haltungen, die unser Tun bestimmen. Andreas Leipelt wird im Rahmen dieser Tagung den Prozess des Präsentierens, Streitens und fokussierenden Ausschärfens professionell begleiten.

Leitung:
Imke Heidemann, ARPM
Ulf Blanke, IGS Schöppenstedt
Jenny Holtzhauer, IGS Sally Perel
Dr. Brigitta Ritter; Neue Schule
Katrin Unger, IGS Henriette-Breymann-Gesamtschule

Moderator: Andreas Leipelt, Berlin

TN-Kreis: Schulleitungsteams von Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Termin: 18.03. (10.00 Uhr) – 19.03.2020 (16.30 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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20.03. – 22.03.2020

Suchweg der Liebe – Stilles Wochenende mit Meditation, Leibarbeit und meditativem Tanz

SUCH-WEG ‒

  • einen Weg gehen
  • weg-gehen und suchen
  • woher ‒ wohin?
  • was?

Der März weckt unsere Sehnsucht auf-zu-brechen. Er lässt uns Anschluss finden an kindliche Freuden und kindliche Hoffnungen. Von dieser Sehnsucht erzählt auch das Märchen "Der selbstsüchtige Riese" von Oscar Wilde, das uns in diesem Kurs begleiten wird. In den Jahreszeiten, die das Märchen beschreibt, ist Gelegenheit gegeben, dem eigenen Lebensweg nachzuspüren. Wir tauchen ein in den Blütengarten der Kindheit, gehen verschlungenen Wegen nach, erleben Stationen scheinbaren Festgefahrenseins, privat und im Beruf. Wir lassen uns locken, einer neuen Melodie zu folgen, die uns wieder auf den Weg der Liebe zieht.
Weghilfen, die in die Vertiefung führen, sind Meditation, Leibarbeit und meditativer Tanz. Ruhe und Bewegung leiten uns auf einen verlässlichen Weg. Vom Herzen geführt wird unser Suchen zu einem Suchweg der Liebe.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Barsinghausen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 20.03. – 22.03.2020

Tagungsort: Benediktinerkloster Huysburg, 38838 Huy OT Dingelstedt

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pf April 2020

08.04. – 09.04.2020

Nächstes Jahr in Jerusalem – Pesach in der jüdischen Gemeinde erfahren

Pessach erinnert die Befreiung aus der Unterdrückung und blickt hoffnungsfroh in die Zukunft. Das festliche Essen, verbunden mit der Lektüre der Haggada, sowie Raum für Gespräche und Fragen, vergegenwärtigt diese prägende und alles bestimmende Erfahrung.
In diesem Seminar erhalten Sie eine vorbereitende Einführung in das Fest und haben die Gelegenheit am Seder in der jüdischen Gemeinde in Hannover teilzunehmen. Am nächsten Tag reflektieren wir unsere Erfahrungen und haben die Möglichkeit, uns darüber auszutauschen, wie wir das Erlebte und Erfahrene in der Schule einbringen können.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Prof. Dr. Ursula Rudnick, Hannover

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 08.04. (15.30 Uhr)  – 09.04.2020 (13.30 Uhr)

Tagungsort: Stephansstift, Kirchröder Str. 44B, 30625 Hannover

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15.04. – 16.04.2020

Fachbereiche leiten (I):
"Die fachliche Arbeit an der Gesamtschule Die Fachkonferenz"

Eigenverantwortliche Fortbildung für Fachbereichsleiterinnen und Fachbereichsleiter an Integrierten Gesamtschulen
im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Auf dieser Tagung werden wir uns mit den verschiedenen Aufgaben der Fachkonferenz und den damit verbundenen vielfältigen Rollen als Fachbereichsleitung an einer Gesamtschule auseinandersetzen. In einer Jahrgangsteam-Schule hat die Fachbereichsleitung oft einen schwierigen Stand. Warum ist das so und wie können wir das ändern?
Die Hauptaufgabe der Fachkonferenz besteht darin, Angelegenheiten des jeweiligen Faches zu entscheiden. Um mit den vielfältigen Herausforderungen bezogen auf die fachlichen, didaktisch-methodischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Durchführung einer gelungenen Fachkonferenz umzugehen und dies in einer Jahrgangsteam-Schule umzusetzen, sind ein gelungener Austausch, Absprachen und regelmäßige Treffen von zentraler Bedeutung. Wie kann dies sowohl auf horizontaler als auch auf vertikaler Ebene gelingen?
Welches Instrumentarium ist nötig, damit eine Fachkonferenz gelingt? Das ist die zentrale Frage des ersten Tages.
Unter der Leitfrage: "Wie sieht eine gelungene Fachkonferenz aus?" werden wir uns am zweiten Tag intensiv mit den Gelingensbedingungen einer Fachkonferenz beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen soll hier außerdem, wie erfolgreiche Kommunikation gelingen kann und verbindliche Absprachen innerhalb des Fachbereichs getroffen werden können. Wir wollen uns im Rahmen einer best practice über die verschiedenen Struktur-Modelle an den teilnehmenden Schulen austauschen, sodass wir gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren können.

Leitung:
Jens Siebert, IGS Franzsches Feld, Braunschweig
Frauke Wunderlich, IGS Wallstraße, Wolfenbüttel

Referenten: N.N.

Termin: 15.04. (14.00 Uhr) – 16.04.2020 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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16.04.2020

Wie Zukunftsprognosen die Gegenwart bearbeiten Prophetie im Alten Testament.
Aspekte prophetischer Gestalten und Facetten ihrer Botschaft

Prophetische Prognosen haben Menschen schon immer fasziniert und zur Auseinandersetzung mit der Gegenwart herausgefordert. Denn Zukunftsprognosen basieren auf der Diagnose und Bewertung aktueller Konstellationen und fordern angemessene Konsequenzen und Strategien in der Gegenwart. Biblische Propheten tun dies im Horizont göttlichen Handelns in der Welt. Von Gott autorisiert überbringen sie Unheilsankündigungen und Heilsansagen. Ihre Botschaften und Motive begegnen heute nicht nur religiösen Kontexten, sondern haben teilweise Eingang in allgemein kulturelle Zusammenhänge gefunden.
Ein wesentlicher Bereich des Alten Testaments widmet sich dem Wirken und den Botschaften von prophetischen Gestalten. Die Bücher der großen Schriftpropheten Jesaja, Jeremia und Hesekiel sowie der zwölf kleinen Propheten bieten eine Fülle unterschiedlicher Ausdrucksformen (Ankündigungen von Gericht und Heil, Ermahnungen zur Gottestreue, Visionen, Zeichenhandlungen, Erzählungen aus dem Leben von Propheten). Damit geht ein breites Spektrum an Inhalten einher. Schriftprophetische Bücher sind einerseits eng mit der Geschichte Israels verbunden, andererseits sind sie Ausdruck von Theologie des AT und tragen mit unterschiedlichen Stimmen aus verschiedenen Zeiten dazu bei.
Anhand ausgewählter Bücher und Texte wird dieser Schriftbereich zunächst wissenschaftlich erkundet.
Im zweiten Teil werden Beispiele präsentiert und diskutiert, wie prophetische Texte aus den Vorgaben der Kerncurricula im Unterricht eingesetzt werden können. Die Veranstaltungen sind jeweils in sich abgeschlossen.

1. Teil: Amos als Bote des unabänderlichen Gerichts über das Gottesvolk
Amos gilt als der älteste Schriftprophet und radikalste Gerichtsankündiger unter den alttestamentlichen Propheten. Außerdem wird gern seine sozialkritische Ausrichtung hervorgehoben. Anhand exemplarischer Textausschnitte wird das Buch vorgestellt, als auch Grundsätzliches zum Prophetenbuch als literarischer Form zur Sprache kommen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Prof. Dr. Karin Schöpflin, Universität Göttingen

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte

Termin: 16.04.2020 (10.00 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Theologisches Zentrum, Alter Zeughof 1, 38100 Braunschweig

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17.04.2020

Sich von Christus ein Bild machen – Kunstwerke vor Ort entdecken und lesen lernen.

Auch in diesem Jahr laden wir Sie wieder herzlich ein, gemeinsam mit uns besondere außerschulische Lernorte in Braunschweig kennenzulernen. Bei unserer Entdeckungsreise durch ausgewählte Museen und Kirchen liegt der Fokus dieses Mal auf Christusdarstellungen am Kreuz. Wir gehen der Frage nach, wie sich die Darstellung der Figur Christi am Kreuz über die Jahrhunderte verändert hat und wie sich diese Veränderung auf die Christusrezeption auswirkt. Im Dom St. Blasii, sowie in der Burg Dankwarderode erhalten Sie durch die Referentinnen Pia Kranz und Katharina Steinmetz vor ausgewählten Exponaten Einblicke in die kunsthistorischen Zusammenhänge und künstlerische Praxis, sowie deren Einbettung in den religiösen Vollzug. Abschließend erleben wir im Kontrast mit den Erfahrungen des Tages in der bilderlosen reformierten Bartholomäuskirche die materielle Leere im Raum. Es wird also ein erfahrungs- und abwechslungsreicher Tag für alle werden.
Neben fachkundigem Input erhalten Sie weiterführende Literaturtipps, Materialien und praktische Hinweise aus dem Kunst- und Religionsunterricht. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch mit museums-, kunst- und religionspädagogischen Schwerpunkten.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentinnen:
Pia Kranz, M.A. Kunstvermittlerin, Braunschweig
Katharina Steinmetz, Kunstpädagogin am Gymnasium Gaußschule, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II

Termin: 17.04.2019 (09.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Theologisches Zentrum, Alter Zeughof 1, 38100 Braunschweig

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22.04. – 23.04.2020

Lehrergesundheit
Selbst- und Fremdfürsorge im Lehrberuf

Schule ist ein Ort, an dem die Bedürfnisse aller Akteure immer wieder grenzwertig beansprucht und strapaziert werden. Das kann sich mittel- bis langfristig ungünstig auf die Gesundheit, die Interaktionsqualität, die Motivation und die Identifikation mit der Schule auswirken. Deswegen sollte Psychohygiene in Form von Selbst- und Fremdfürsorge zum professionellen Selbstverständnis an Schulen gehören.

Die Ziele dieses Workshops sind:
1) Belastungsfaktoren aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten
2) Problemorientierter Umgang mit veränderbaren Belastungen
3) Kognitive und achtsamkeitsbasierte Strategien zum Umgang mit unveränderbaren Belastungsfaktoren
4) Sinnstiftende Elemente und Kraftquellen im Schulalltag erschließen, um eigene und fremde Ressourcen zu fördern
5) Gezielte Förderung der Interaktionsqualität zur Reduzierung emotionaler Belastungsfaktoren

Die Teilnehmer*innen arbeiten mit hohem Praxisbezug und entwickeln Ansätze, die in ihrem eigenen Kontext schnell und mit spürbarem Erfolg umgesetzt werden können.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Dr. Marcus Eckert, Institut LernGesundheit, Lüneburg

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 22.04. (15.30 Uhr) – 23.04.2020 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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24.04.2020

"Gott ist tot" – Dürfen wir Religionen kritisieren?

Bereits der griechische Philosoph Anaxagoras hielt Gott und Götter für eine Erfindung der Menschen. Diesen Gedanken nahm Ludwig Feuerbach 2000 Jahre später wieder auf, während Friedrich Nietzsche alle kulturellen Traditionen einschließlich der Religion erneuern wollte: "Gott ist tot." Karl Marx hingegen betrachtete Religion als ein Mittel, das den Menschen vom "irdischen Jammertal" ablenken wolle. Die Fortbildung führt in die Religionskritik der genannten Philosophen auf der Grundlage ihrer Theorien ein. Sie stellt Textmaterial für die Klassen 9/10 und für die Sekundarstufe II vor. Als Methode fungieren das PLATO-Texterschließungsmodell und das Gedankenexperiment in acht Varianten.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Prof. Dr. Barbara Brüning, Hamburg

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II

Termin: 24.04.2020 (9.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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28.04. – 29.04.2020

"Wenn der Tod an der Schultür klingelt"–
Basismodul Trauerintervention an Schulen

Niemand erwartet, dass sich Lehrer, Schüler oder Mitarbeitende mit einem Todesfall an der Schule oder deren Umfeld auseinandersetzen müssen. Falls doch, dann sind in kurzer Zeit eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen.
Das Basismodul Trauerintervention soll sich zunächst mit eigenen Erfahrungen und Beobachtungen zum Thema "Tod an der Schule" beschäftigen und den Akteuren erste Hilfestellungen vermitteln, um angemessen mit Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern zu arbeiten. Der Einsatz eines Trauerkoffers kann dabei ein gutes pädagogisches Hilfsmittel sein.
Der Kurs bietet neben Grundinformationen zu Krisen und Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTB), mögliche konzeptionelle Vorgehensweisen der Trauerintervention, bis hin zu Aufbau und Begleitung eines schuleigenen Interventionsteams.

Leitung: Heiko Grüter-Tappe, ARPM

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I

Termin: 28.04. (15.30 Uhr) – 29.04.2020 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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pf Mai 2020

12.05.2020

Pfade zur Menschlichkeit interreligiös: Aktivierende Unterrichtsideen für die Grundschule und Sek I

Menschlichkeit lässt sich nicht vermitteln wie das "Kleine Einmaleins". Wir vertrauen aber darauf, dass die dialogische Beschäftigung mit (Un)menschlichkeit Kinder und Jugendliche empfindsam, sensibel und achtsam machen kann. Dazu bietet ein aktuelles interreligiöses Unterrichtswerk Geschichten aus Religionen und Weisheitstraditionen und verblüffende Geschichten und Bilder aus der täglichen Lebenswelt. Sie sind ganz vielfältig für den Einsatz im Unterricht methodisiert. Ein großes Wimmelbild zum offenen Entdecken lädt die Kinder zur Suche ein. Andreas Gloy, Co-Autor dieses Materialbandes, wird an diesem Tag Einblicke in die Konzeption und vor allem in die praktische Umsetzung geben und uns seine bewährten interreligiös-dialogischen Zugänge am Thema Menschlichkeit näherbringen. Die im März 2020 erscheinenden Arbeitsmaterialien können bei der Veranstaltung günstig erworben werden.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referent: Andreas Gloy, Hamburg

TN-Kreis: Lehrkräfte der GS und Sek I

Termin: 12.05.2020 (10.00 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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13.05.2020

Classroom Management
Verhaltensänderung und Motivation mit dem Spiel "Team der Tiere" fördern

Wer selbst schon einmal versucht hat, sich eine lästige Gewohnheit abzugewöhnen oder sich ein günstiges Verhalten (z.B. eine gesündere Ernährung oder mehr Sport) anzugewöhnen, der weiß, wie schwierig Verhaltensänderungen sein können. Das aber fordern wir ständig von unseren Schüler*innen. Und das bei häufig schlechterer Motivationslage. Daraus ergeben sich vielfach Probleme, die sich ungünstig auf den Unterricht, auf das Schul- oder Klassenklima und/oder auf die Gesundheit der Lehrer*innen auswirken.
Das Spiel "Team der Tiere" ist eine Möglichkeit, gezielt und spielerisch wünschenswertes Verhalten in Klassen aller Altersstufen aufzubauen, störendes Verhalten abzubauen und Motivation zu fördern. In diesem Workshop wird das Spiel Team der Tiere vorgestellt und in die Arbeitsweise so eingeführt, dass die Teilnehmer*innen es sofort im eigenen Unterricht umsetzen können. Die Teilnehmer*innen entwickeln Lösungen und Ansätze für die spezifischen Problemlagen in ihren Lerngruppen, um so schnell spürbare Veränderungen zu bewirken.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Dr. Marcus Eckert, Institut LernGesundheit, Lüneburg

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 14.05.2020 (09.30 -15.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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14.05.2020

Wie Zukunftsprognosen die Gegenwart bearbeiten - Prophetie im Alten Testament.
Aspekte prophetischer Gestalten und Facetten ihrer Botschaft

Prophetische Prognosen haben Menschen schon immer fasziniert und zur Auseinandersetzung mit der Gegenwart herausgefordert. Denn Zukunftsprognosen basieren auf der Diagnose und Bewertung aktueller Konstellationen und fordern angemessene Konsequenzen und Strategien in der Gegenwart. Biblische Propheten tun dies im Horizont göttlichen Handelns in der Welt. Von Gott autorisiert überbringen sie Unheilsankündigungen und Heilsansagen. Ihre Botschaften und Motive begegnen heute nicht nur religiösen Kontexten, sondern haben teilweise Eingang in allgemein kulturelle Zusammenhänge gefunden.
Ein wesentlicher Bereich des Alten Testaments widmet sich dem Wirken und den Botschaften von prophetischen Gestalten. Die Bücher der großen Schriftpropheten Jesaja, Jeremia und Hesekiel sowie der zwölf kleinen Propheten bieten eine Fülle unterschiedlicher Ausdrucksformen (Ankündigungen von Gericht und Heil, Ermahnungen zur Gottestreue, Visionen, Zeichenhandlungen, Erzählungen aus dem Leben von Propheten). Damit geht ein breites Spektrum an Inhalten einher. Schriftprophetische Bücher sind einerseits eng mit der Geschichte Israels verbunden, andererseits sind sie Ausdruck von Theologie des AT und tragen mit unterschiedlichen Stimmen aus verschiedenen Zeiten dazu bei.
Anhand ausgewählter Bücher und Texte wird dieser Schriftbereich zunächst wissenschaftlich erkundet.
Im zweiten Teil werden Beispiele präsentiert und diskutiert, wie prophetische Texte aus den Vorgaben der Kerncurricula im Unterricht eingesetzt werden können. Die Veranstaltungen sind jeweils in sich abgeschlossen.

2. Teil: Jeremia – eine Lebens- und Leidensgeschichte
Das Jeremiabuch ist besonders reich an Erzählungen, in denen die Person des Propheten mit ihren Aufgaben und Problemen im Mittelpunkt stehen. Dabei spielen die Ablehnung der Botschaft Jeremias und seine Auseinandersetzung mit persönlichen Gegnern eine besondere Rolle. Vor diesem Hintergrund steht aber auch die Gottesbeziehung Jeremias immer wieder auf dem Prüfstand.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Prof. Dr. Karin Schöpflin, Universität Göttingen

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte

Termin: 14.05.2020 (10.00 – 15.30 Uhr)

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19.05.2020

"Bücher öffnen Welten…" – Neues aus der Bücherwelt

Birgit Schollmeyer und der ARPM laden Sie an diesem geselligen sowie informativen Abend dazu ein, in die aktuelle Bücherwelt einzutauchen und "gute" Geschichten für den Unterricht aber auch für sich persönlich zu entdecken: lesenswerte Geschichten, die ethisch, existenziell und zwischenmenschlich relevante Fragen aufwerfen und Horizonte eröffnen. Neben der lebendigen Vorstellung einer vielseitigen Romanauswahl erhalten Sie auch weiterführende Literaturhinweise und Unterrichtsmaterialien zu Kinder- und Jugendliteratur im Religionsunterricht.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Birgit Schollmeyer, Buchhändlerin, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 19.05.2019 (18.30 Uhr)

Tagungsort: Buchhandlung Bücherwurm, Schloßstraße 8, 38100 Braunschweig

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26.05.2020

Kurzfilme für den Unterricht

"Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte." – Wir möchten Ihnen Kurzfilme für den Religionsunterricht der Sek I und Sek II vorstellen, die nicht nur mehr als tausend Worte sagen, sondern noch zu weiteren tausend Worten anregen. Impulsfilme, die ermuntern Meinungen und Ansichten zu äußern, zu diskutieren und zu reflektieren. Lassen Sie uns gemeinsam von den kurzen, aber intensiven Filmen dazu inspirieren, Ideen und Einsatzmöglichkeiten für Ihren Unterricht zu entwickeln.

Leitung:
Imke Heidemann, ARPM
Torben Hochfeld, ARPM

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II

Termin: 26.05.2020 (15.30 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: ARPM, Wolfenbüttel

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27.05.2020

Auf dem Weg wie Mose und Mirjam – Anregungen zur Umsetzung der Exodus-Geschichte

Auf dem Weg durch die Grundschulzeit erleben Kinder Höhen und Tiefen. Im Religionsunterricht können wir ihnen ermöglichen, sich mit ihren Erfahrungen in biblischen Weggeschichten wiederzuentdecken. Die Geschichte vom Auszug aus Ägypten erzählt von einem Weg mit langer Zeitspanne über mehr als 40 Jahre hinweg. Sie erzählt von Vertrauen und Aufbruch, von Unterdrückung und Befreiung, sogar von Mord und Flucht, von Hoffen und Bangen, Glauben und Zweifeln. Diese lange Geschichte lädt dazu ein, in die Szenen einzusteigen, sich in Figuren einzufühlen, nachzuspielen und zu gestalten. Durch die Handlung hindurch bricht sich die Frage nach Gott immer wieder Bahn.
In diesem Tages-Seminar werden wir uns der langen Geschichte annähern, einzelne Szenen intensiver bedenken und auf Umsetzungsmöglichkeiten im Religionsunterricht hin befragen. Wir erproben Unterrichtsideen, tauschen Anregungen aus, lernen Lieder kennen und nutzen andere musikalische Elemente, die leicht im Unterricht einsetzbar sind.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Beate Peters, Neustadt am Rübenberge

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen

Termin: 27.05.2020 (09.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf Juni 2020

08.06. – 10.06.2020

"Weiterbildung Schulseelsorge – Braunschweiger Beitrag"
"2. Modul: Einübung in eine seelsorgliche Wahrnehmungseinstellung und Haltung"

In Kooperation mit dem Pastoralpsychologischen Dienst der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig (PPD)

Der Braunschweiger Beitrag zur Schulseelsorge geht von einem professionellen und profilierten Verständnis von Seelsorge aus. Im Zentrum stehen bei uns die Entwicklung einer Sensibilität für die eigenen und fremden Befindlichkeiten, die Fähigkeit zur seelsorglichen Kommunikation unter den Bedingungen der Schule, die Wahrnehmung und Respektierung eigener und fremder Grenzen, sowie die Fähigkeit, angemessen mit akuten Krisensituationen umzugehen, die Einzelne oder die ganze Schule betreffen. Ziel der Weiterbildung ist die Professionalisierung der persönlichen Seelsorgekompetenz.
In diesem Kurs geht es insbesondere um die Wahrnehmung der bewussten und unbewussten Anteile in seelsorglichen Begegnungen sowie um die Einübung einer seelsorglichen Haltung.

Leitung:
Dagmar Reumke; Pastoralpsychologischer Dienst, Goslar
Mirko Gremse, Pastoralpsychologischer Dienst, Braunschweig

Referent: Heiko Lamprecht, ARPM

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulstufen

Termin: 08.06. (15.00 Uhr) – 10.06.2020 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Kloster Drübeck, Drübeck

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10.06.2020

Selfies, Selbstoptimierung und das christliche Bild vom Menschen

Selfies bilden ein spezielles und prägnantes Phänomen aus der Lebens- und Alltagswelt (nicht nur) Jugendlicher – und provozieren zu ganz unterschiedlichen Bewertungen. Manche verstehen sie als Ausdruck einer narzisstischen Haltung, andere sehen darin einen Akt der Emanzipation und Selbstbestimmung. Was verbirgt sich hinter dem Phänomen "Selfie"? Welche Funktion haben sie im Social Web? Und welche anthropologischen und ethischen Fragen bzw. Herausforderungen sind damit verbunden? Neben einer Einführung ins Thema werden an dem Studiennachmittag verschiedene Unterrichtsideen und Materialien für den RU in der Oberstufe vorgestellt und besprochen. Schwerpunkt bildet dabei die Auseinandersetzung mit "Selfies" und dem damit verknüpften Trend zur Selbstoptimierung als Ausgangspunkt für anthropologische und ethische Lernprozesse im Rahmen der Kompetenzbereich Mensch und Ethik.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referent: Dr. Jochen Walldorf, Gießen

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe II

Termin: 10.06.2020 (9.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Theologisches Zentrum, Alter Zeughof 1, 38100 Braunschweig

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11.06.2020

Wie Zukunftsprognosen die Gegenwart bearbeiten - Prophetie im Alten Testament.
Aspekte prophetischer Gestalten und Facetten ihrer Botschaft

Prophetische Prognosen haben Menschen schon immer fasziniert und zur Auseinandersetzung mit der Gegenwart herausgefordert. Denn Zukunftsprognosen basieren auf der Diagnose und Bewertung aktueller Konstellationen und fordern angemessene Konsequenzen und Strategien in der Gegenwart. Biblische Propheten tun dies im Horizont göttlichen Handelns in der Welt. Von Gott autorisiert überbringen sie Unheilsankündigungen und Heilsansagen. Ihre Botschaften und Motive begegnen heute nicht nur religiösen Kontexten, sondern haben teilweise Eingang in allgemein kulturelle Zusammenhänge gefunden.
Ein wesentlicher Bereich des Alten Testaments widmet sich dem Wirken und den Botschaften von prophetischen Gestalten. Die Bücher der großen Schriftpropheten Jesaja, Jeremia und Hesekiel sowie der zwölf kleinen Propheten bieten eine Fülle unterschiedlicher Ausdrucksformen (Ankündigungen von Gericht und Heil, Ermahnungen zur Gottestreue, Visionen, Zeichenhandlungen, Erzählungen aus dem Leben von Propheten). Damit geht ein breites Spektrum an Inhalten einher. Schriftprophetische Bücher sind einerseits eng mit der Geschichte Israels verbunden, andererseits sind sie Ausdruck von Theologie des AT und tragen mit unterschiedlichen Stimmen aus verschiedenen Zeiten dazu bei.
Anhand ausgewählter Bücher und Texte wird dieser Schriftbereich zunächst wissenschaftlich erkundet.
Im zweiten Teil werden Beispiele präsentiert und diskutiert, wie prophetische Texte aus den Vorgaben der Kerncurricula im Unterricht eingesetzt werden können. Die Veranstaltungen sind jeweils in sich abgeschlossen.

Teil: Jesaja und Jona – Heil für Israel und die Völker
Zwei bekannte und zugleich sehr unterschiedliche prophetische Bücher stehen im Mittelpunkt. Abschnitte aus dem vielschichtigen Jesajabuch sollen die Spannung zwischen Gerichts- und Heilsbotschaft illustrieren. Die wohl wichtigste Heilsperspektive kommt in der Ankündigung eines zu erwartenden Heilskönigs für Israel zum Ausdruck.
Die Erzählung von Jona dagegen befasst sich mit dem Verhältnis Israels und seines Gottes zu den Völkern.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Prof. Dr. Karin Schöpflin, Universität Göttingen

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte

Termin: 11.06.2020 (10.00 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Theologisches Zentrum, Alter Zeughof 1, 38100 Braunschweig

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18.06.2020

Belastete/Belastende Schülerinnen und Schüler
Umgang mit psychischen Störungen im Schulalltag

Etwa 15 bis 20% aller Kinder und Jugendlichen sind von psychischen Störungen betroffen. Diese können zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Das beeinflusst Schule und Unterricht – und es hinterlässt oft ein Gefühl von Rat- und Hilflosigkeit.
Die Teilnehmer*innen dieser Veranstaltung lernen die Hintergründe ausgewählter Störungsbilder kennen. Sie reflektieren die Handlungsanforderungen, Möglichkeiten und Grenzen, die sich aus ihrer Rolle ergeben, erstens adäquat im Unterrichtshandeln damit umgehen zu können und zweitens um Eltern und Schüler*innen möglichst gut und effektiv beraten und unterstützen zu können. Es werden drittens für den Schulalltag taugliche Möglichkeiten der Prävention psychischer Störungen erarbeitet.
Der Umgang mit Schüler*innen, die an psychischen Störungen leiden, deren Eltern und mit dem System Klasse wird beleuchtet, damit Lehrer*innen hier Handlungs- und Rollensicherheit gewinnen. So können für alle Beteiligen (inklusiv sich selbst) gute und gesunde Lösungen angebahnt werden.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Dr. Marcus Eckert, Institut LernGesundheit, Lüneburg

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 18.06.2020 (09.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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26.06. – 28.06.2020

Zeit für Mitgefühl - Klosterwochenende zur Herzensbildung mit Meditation und Körperarbeit

"Uns selbst annehmen", "aus unserer Ruhe Kraft schöpfen", "mit Liebe und Mitgefühl leben"...sind Haltungen, die für unser privates und schulisches Leben elementar sind. An diesem Wochenende werden wir mit Yoga und Meditation, Kreativität und Naturerleben im schönen Klosterambiente diese Themen erlebbar machen und für sich und das Miteinander des Alltags speichern.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Franziska Arenhövel, Physio- und Kunsttherapeutin, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 26.06. (15.30 Uhr) – 28.06.2020 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Benediktinerkloster Huysburg, 38838 Huy OT Dingelstedt

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30.06. – 02.07.2020

Diakonisches Lernen

Die Vermittlung von sozialen Grundlagen und Haltungen wie Verantwortungsgefühl und Hilfsbereitschaft gehört neben der Wissensvermittlung zu den Kernaufgaben von Schule. Insbesondere vom Religionsunterricht wird hier ein Bildungs- und Erziehungsbeitrag erwartet. Aber wie kann es gelingen, dass Schülerinnen und Schüler den Wert von Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe, des Sozialen schlechthin verstehen, anerkennen und in ihrem Handeln umsetzen?
Formen und Konzepte des diakonischen Lernens bieten hier auf unterschiedlichen Niveaus Möglichkeiten um entsprechende Haltungen anzubahnen und zu verstetigen. Ausgangs- und Bezugspunkt des diakonischen Lernens bleiben Praxiserfahrungen, die entsprechend vorbereitet und anschließend auch reflektiert werden.
Im Rahmen der Tagung werden Konzepte und Methoden diakonischen Lernens vorgestellt und praktisch erprobt. Möglichkeiten einer praktischen Umsetzung im Berufsschulkontext bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen und auf verschiedenen Niveaustufen werden reflektiert.
Ein eigener Schwerpunkt wird auf rechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Fach Religion gelegt.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Dr. Michaela Veit-Engelmann, RPI Loccum

Referenten:
Heiko Grüter-Tappe, Referent für religionsbezogene Projekte, ARPM Wolfenbüttel
Petra Höft, Fachberaterin für Evangelische Religion an berufsbildenden Schulen
Henry Petersen, Studienseminarleiter, Oldenburg

Teilnehmerkreis: Referendarinnen und Referendare der niedersächsischen Studienseminare für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen für das Fach evangelische Religion (geschlossener Teilnehmerkreis)

Termin: 30.06. (15.00 Uhr) – 02.07.2020 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Tagungshotel Hessenkopf, Goslar

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pf Juli 2020

 

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pf August 2020

16.08. – 21.08.2020

Elemente: Achtsamkeit, Meditation und Segeln auf dem Meer
Inselhopping für Religionslehrkräfte auf der Nordsee, westfriesische Inseln (Niederlande)

Woher nehme ich meine Kraft für den Schulalltag? Wie agiere ich aus meiner eigenen Mitte heraus? Auszeiten regen uns an über Freiheiten und Blockaden in unserem (beruflichen) Leben nachzudenken. Die unberührte Natur der holländischen Wattenzee mit ihren Inseln lädt uns dazu ein: Den Elementen Wasser und Wind ausgeliefert, setzen wir auf dem traditionellen Segelschiff "Aagtje" unsere Segel und bestimmen jeden Tag neu unseren Kurs. Die Erlebnisse finden am Ende des Tages ihren Ort in gelenkten Meditationen, Übungen und biblischen Betrachtungen. Zeit für Inselerkundungen und Gespräche kommen dabei nicht zu kurz. Ein Skipper und sein Maat begleiten uns dabei seemännisch. Wir übernachten in 2er-Kajüten und kochen selbst.
Die An- und Abreise wird über zwei Kleinbusse organisiert.
Ein Freischwimmer ist erforderlich, Segel- und Meditationsvorkenntnisse nicht.
Ein Vortreffen zu dieser Fahrt ist im Juni 2020 geplant.

Leitung: Heiko Grüter-Tappe u. Team, ARPM

Referent: Edgar Austen, Schulpfarrer/Meditationslehrer, Lucklum

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen, Lehramtsstudierenden Ev. Religion, Referendarinnen und Referendare

Termin: 16.08. – 21.08.2020

Kursgebühr: ca. 350,00 EUR pro Person (inkl. Vorgespräch, An- und Abreise zum Segelschiff, Übernachtung/Vollpension an Bord)

Informationen über: heiko.grueter-tappe.lka@lk-bs.de, 05331-802 519

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17.08. – 18.08.2020

Startklar im Schuljahr: Gut und Böse … und Gott?! –
Ökumenische Unterrichtsvorbereitung für den (konfessionell-kooperativen) Religionsunterricht

Wie wäre es mit einem thematisch - motivierenden Impuls am Ende der Sommerferien, in entspannter Umgebung und mit interessierten Kolleginnen und Kollegen?
Das neue Fortbildungsangebot "Startklar im Schuljahr" bietet einerseits ein fachliches, didaktisches und methodisches Update und andererseits genügend Raum um gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen auf diesen Grundlagen konkrete Unterrichtsideen für das kommende Schuljahr zu entwickeln. Gemeinsam heißt hier auch konfessionell-kooperativ, dh. wir wollen die jeweiligen Perspektiven wahrnehmen, bedenken und für die eigene unterrichtliche Arbeit fruchtbar machen. Dabei ist es nicht wichtig, ob der eigene RU auch in dieser Organisationsform stattfindet. Der Blick "über den konfessionellen Tellerrand" bietet vielmehr die Chance von konfessionsübergreifenden Ideen und perspektivverschränkten Materialien für die eigene schulische Arbeit.
In diesem Jahr wollen wir uns der Vorbereitung auf die Jahrgänge 9/10 widmen und dem Leitthema "Gottesfrage und Gotteszweifel – Theodizee". Mit biblisch-theologischen Impulsen anhand des Hiobbuches wird Prof. Dr. Karin Schöpflin aus Göttingen in das Thema einführen. Prof. Dr. Britta Baumert aus Vechta wird didaktisches Konzept des Konfessionell-Kooperativen Religionsunterrichts präsentieren und Torben Hochfeld aus dem ARPM Braunschweig zeigt uns die Erstellung von Erklärvideos. Darüber hinaus werden Materialien zum Thema "Faszination des Bösen" vorgestellt und Ansätze für eine schulpastorale Umsetzung angedacht.
Bei allem Andenken, Vordenken und Mitdenken sollen das kollegiale Miteinander und die Erkundung der Stadt Goslar nicht zu kurz kommen.

Leitung:
Pfarrer Heiko Lamprecht, ARPM
Jens Kuthe, BGV Osnabrück

Referenten:
Prof. Dr. Karin Schöpflin, Universität Göttingen
Prof. Dr. Britta Baumert, Universität Vechta
Torben Hochfeld, ARPM Wolfenbüttel

Termin: 17.08.2020 (11:00 Uhr) – 20.08.2020 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Tagungshotel Hessenkopf, Goslar

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pf September 2020

09.09. – 11.09.2020

"Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen" (Apg 1,8)

Von der ersten bis zur letzten Seite der Bibel ist sie im Spiel: die heilige Geistkraft Gottes.
Im Hebräischen als Ruach noch weiblich gedacht, wirkt sie im Schöpfungsprozess nach Gen1, ist Weisheit und tanzende Freude Gottes. Nach Jesu Wort wird der Heilige Geist uns geschenkt als Beistand und Tröster; er ist betend in uns. Dieser dritte Aspekt der Trinität ist sperrig, wenn er im bloß Dogmatischen belassen wird und öffnet Welten, wenn man sich neugierig und unvoreingenommen auf die Suche macht. Er ist sehr anschlussfähig im interreligiösen Dialog insbesondere in Hinblick auf die fernöstlichen Religionen und Geisteswelten.
In dieser Fortbildung können auf verschiedenen methodischen Wegen eigene Erfahrungen gemacht und reflektiert werden. Biblische Texte zum Thema werden zunächst persönlich erschlossen. In einem weiteren Schritt werden konkrete Impulse und Zugänge für den Unterricht entstehen, die den in schulischen Lernprozessen nicht immer leicht vermittelbaren theologischen Schlüsselbegriff des "Heiligen Geistes" veranschaulichen. Bestandteile der Fortbildung: Atem- und Gehmeditation in den Klostergärten, biblische Spurensuche und Text- Erfahrungen, Impulse aus Theologie, Literatur und verschiedenen spirituellen Traditionen. Die Gebetszeiten in der Klosterkirche können die Erfahrung vertiefen und geben den Tagen ihren Rhythmus.

Leitung:
Imke Heidemann, ARPM
Irene Sonnabend, Drübeck

Referentin: Johanna Thies, Wolfenbüttel

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 09.09.2020 (15.00 Uhr) – 11.09.2020 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Tagungs- und Begegnungsstätte Evangelisches Zentrum Kloster Drübeck, Klostergarten 6, 38871 Ilsenburg OT Drübeck

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10.09.2020

"Komm du mir nicht frech…"
Beleidigungen pädagogisch vorbeugen und "entsorgen"

Pädagoginnen und Pädagogen aller Berufsgruppen müssen sich immer häufiger mit verbalen und nonverbalen Attacken wie Beleidigungen, Flüchen und Drohungen seitens ihrer Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen. Diesen Übertretungen der "Regeln des Zusammenlebens im öffentlichen Bereich Schule" dürfen und müssen Sie entgegentreten – vorbeugend und eingreifend. Manchmal ist es durchaus schwierig, zu unterscheiden, was nur eine Frechheit und was schon eine Beleidigung ist.
Die Erwachsenen in Schule sind es gewohnt, auch unter schwierigen Bedingungen zu arbeiten und sich laufend auf verschiedene Menschen und deren persönliche Situation und Problemlage einzustellen. Trotzdem kommt es immer wieder zu Konflikten und Attacken, ausgelöst durch ganz unterschiedliche Lebens- und Gemütssituationen der Schülerinnen und Schüler, wie Scham, Angst und Sorgen oder auch interkulturelle Missverständnisse.

In dieser Veranstaltung werden anhand von Fallbeispielen unterschiedliche Arten von Beleidigungen und Frechheiten etc. herausgearbeitet und definiert, mögliche Ursachen untersucht und Handlungsstrategien entwickelt:
• Präventionen & Interventionen
• Als erwachsene Einzelperson alleine oder mit der Klasse
• Als Jahrgangs-Team/Kollegium

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Dr. Sibylle Gerloff, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen, sowie der Sek. I

Termin: 10.09.2020 (09.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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14.09. – 16.09.2020

"Weiterbildung Schulseelsorge – Braunschweiger Beitrag"
3. Modul: "Grunderkenntnisse der Gruppendynamik"

Kooperationsveranstaltung mit dem Pastoralpsychologischen Dienst (PPD) der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig

Der Braunschweigische Beitrag zur Schulseelsorge geht von einem professionellen und profilierten Verständnis von Seelsorge aus. Im Zentrum stehen bei uns die Entwicklung einer Sensibilität für die eigenen und fremden Befindlichkeiten, die Fähigkeit zur seelsorglichen Kommunikation unter den Bedingungen der Schule, die Wahrnehmung und Respektierung eigener und fremder Grenzen, sowie die Fähigkeit, angemessen mit akuten Krisensituationen umzugehen, die Einzelne oder die ganze Schule betreffen. Ziel der Weiterbildung ist die Professionalisierung der persönlichen Seelsorgekompetenz.
Der dritten Kurs verfolgt einerseits die Klärung der Rolle als Schulseelsorger*in im System Schule hinsichtlich der eigenen Möglichkeiten und Grenzen, andererseits den Umgang mit Erwartungen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Schulleitungen.

Leitung:
Dagmar Reumke, Pastoralpsychologischer Dienst, Goslar
Mirko Gremse, Pastoralpsychologischer Dienst, Braunschweig
Heiko Lamprecht, ARPM

TN-Kreis: Geschlossener Teilnehmerkreis

Termin: 14.09. (15.00 Uhr) – 16.09.2020 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Kloster Drübeck, Drübeck

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17.09.2020

Stimmt's bei dir? – Ein bewusster Umgang mit der Stimme im Unterricht und im Schulalltag

Eine tragfähige, resonanzreiche, belastbare und vor allem gesunde Stimme ist für den Lehrberuf unumgänglich, um präsent zu sein und Inhalte erfolgreich zu vermitteln. Die Stimme ist Ihr Werkzeug und Ihre Visitenkarte. Unterschiedliche Anforderungen in wechselnden Situationen stellen hohe Ansprüche an die Stimme einer Lehrkraft: anleiten, vortragen, laut sprechen, rufen und sich durchsetzen. Für Religionskräfte braucht es zudem eines stimmlichen Repertoires für atmosphärisch gutes und mitreißendes Erzählen und Rezitieren von biblischen und religiösen Texten, aber auch für liturgische Ausdrucksformen in Schulgottesdiensten oder Andachten.
An diesem Tag lernen Sie mehr körperliche und stimmliche Präsenz zu entwickeln und Ihr stimmliches Repertoire zu erweitern, um mit Ihrer Stimme stimmig zu sein. Neben theoretischem Input werden vielfältige praktische Übungen zur Funktion von Stimme und Atmung durchgeführt. Dabei wollen wir auch vertraute und neue Texte zum Klingen bringen. Gerne können Sie Ihre Lieblingstexte aus Unterricht oder privatem Kontext mitbringen.

Leitung:
Imke Heidemann, ARPM
Martina Amann-Carsten, Diplom-Sprachheilpädagogin und Stimmtrainerin, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 17.09.2020 (9.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Logopädische Praxis, Am Kreuzteich 6, 38104 Braunschweig

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18.09. – 20.09.2020

Wochenend-Pilgern auf dem Harzer Klosterwanderweg:
von Goslar über Wöltingerode und Ilsenburg bis Wernigerode

"Pilgern ist Heimweh und Fernweh zugleich: Abstand gewinnen von den Dingen des Alltags und seinen Erwartungen an uns und letztlich von uns selbst. Das Leben aus den Routinen des Alltags freimachen, zu Gott kommen und zugleich nicht bei sich stehen bleiben". Die Harzer Klöster bieten sich hierbei als Orte für Einkehr und Besinnung wunderbar zur Orientierung an. Wir wollen gemeinsam von unserem Startpunkt Goslar, den Harzer Klosterwanderweg über Wöltingerode und Ilsenburg bis nach Wernigerode pilgern. Die Pilgerstrecken sind jeweils 12 bis 19 km lang und gut für "Erstpilgernde" geeignet.
Die Übernachtung ist jeweils in Hotels (Einzelzimmer inkl. Frühstück) organisiert. Der Rücktransfer von Wernigerode ist über die Bahn geregelt.

Leitung:
Heiko Grüter-Tappe, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

TN-Kreis: An die Lehrkräfte aller Schulformen, sowie Lehramtsstudierende Ev. Religion, Referendarinnen und Referendare

Termin: 18.09. – 20.09.2020

Treffpunkt: Ev. Neuwerkkirche, Rosentorstr. 27, 38640 Goslar (gegenüber HBF), 15.00 Uhr

Kursgebühr: 165,00 EUR pro Person (inkl. Übernachtung im EZ/F, DB Rücktransfer von Wernigerode nach Goslar HBF)

Informationen über: heiko.grueter-tappe.lka@lk-bs.de, 05331-802 519

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pf Oktober 2020

02.10.2020

Sieh mal einer an!  – Gemeinsam Kunstwerke aus aktuellen Schulbüchern erschließen

An diesem Nachmittag haben wir Zeit, eine Auswahl an Gemälden mit fachkompetenter Unterstützung der Kunstvermittlerin Katharina Steinmetz intensiv zu erschließen und fundiert lesen zu lernen. Im Mittelpunkt werden Bildimpulse unterschiedlicher Gattungen aus den aktuellen Lehrwerken für das Fach Ev. Religion wie "Moment mal!", "reli plus" und dem "Kursbuch Religion" stehen. Neben der Bilderschließung werden auch konkrete Anregungen für den Einsatz dieser Kunstwerke im Religionsunterricht bereitgestellt.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Katharina Steinmetz, Kunstvermittlerin, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II

Termin: 02.10.2020 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Gymnasium Gaußschule, Am Löwenwall 18A, 38100 Braunschweig

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07.10.2020

Geh, Abraham geh! – Ideen für die Umsetzung der Geschichte von einem, der auf Gott vertraute

Die Geschichte von Abraham zeigt beispielhaft, dass Vertrauen auf Gott lohnt – auch entgegen dem Anschein des Erwartbaren. Abraham vertraut dem einen Gott und lässt sich von dessen Stimme berühren und leiten. Zusammen mit seiner Frau Sara macht er sich auf den Weg zum verheißenen Land, und er hat allen Grund zum Lachen, als sogar der verheißene Nachkomme geboren wird. Vertrauen und Zweifeln, Hoffen und Bangen sind auch Kindern als existenzielle Grunderfahrungen nicht fremd. Deshalb lohnt es sich, Kindern diese alttestamentliche Geschichte anzubieten, um Vertrautem nachzuspüren und Hoffnungsvolles zu entdecken.
Diese Tagesfortbildung bietet zahlreiche Anregungen für die Umsetzung der Abraham-Geschichte im Religionsunterricht. Wir erproben Bausteine für die Unterrichtsgestaltung und tauschen Ideen aus. Außerdem werfen wir einen Blick zur Darstellung Ibrahims im Koran. Dabei spielt auch die Geschichte von Hagar und Ismael eine Rolle, deren biblische Darstellung wir uns vor Augen führen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Beate Peters, Neustadt am Rübenberge

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen

Termin: 07.10.2020 (09.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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29.10. – 30.10.2020

"Religion an der Oberschule / Gesamtschule wahrnehmen und begleiten"
Netzwerktreffen der "alten und neuen" Projektschulen innerhalb der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig

Bei diesem Treffen soll es einen Erfahrungsaustausch über religionsbezogene Schulprojekte geben, die weitergegeben und ausprobiert werden können. Neue Projektschulteilnehmer können vom Erfahrungsschatz der "alten" Projektschulen profitieren. Darüber hinaus werden neue Methoden aus der Praxis vorgestellt und eine Ideenbörse zu den bevorstehenden Adventsgottesdiensten gestaltet.

Leitung: Heiko Grüter-Tappe, ARPM

Referent: N.N.

TN-Kreis: Geschlossener Teilnehmerkreis

Termin: 29.10. (15.00 Uhr) – 30.10.2020 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

Informationen über: heiko.grueter-tappe.lka@lk-bs.de, 05331-802 519

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30.10.2020

Denkzirkel – kommunikative Austauschbörse für Religionslehrkräfte zum Thema:
Wer sind die neuen "großen" Theologinnen und Theologen?

Im Geiste der Salonkultur lädt das ARPM alle interessierten Religionslehrkräfte zum Denkzirkel am Freitag ein! Zweimal im Schuljahr soll sich bei Kaffee und Kuchen Raum und Zeit für den fachlichen und persönlichen Austausch und Input zu theologischen oder religionspädagogischen Themen genommen werden. Inhaltlicher Schwerpunkt dieses Nachmittages ist die Frage nach den aktuell viel gelesenen und zitierten Theologinnen und Theologen. Wir wollen Einblicke in ihre theologischen Perspektiven und Kernfragen gewinnen und darüber ins Gespräch kommen. Eigene Entdeckungen können gerne und unbedingt mit- und eingebracht werden.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 30.10.2020 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Sowjethaus, Dibbesdorf

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pf November 2020

02.11.2020

Gott auf Erden eine Wohnstatt bereiten – Der Chassidismus

Der Begriff Chassidismus ist vom hebräischen Wort Chassid abgeleitet, das in der Bibel einen vertrauenswürdigen Mensch beschreibt. Vertrauenswürdig ist, wer sich gegenüber seinen Mitmenschen als barmherzig zeigt.
In ihrer Entstehungszeit war die Bewegung des neuzeitlichen Chassidismus revolutionär und heiß umstritten. Der Gaon von Wilna sagte über die Chassidim: "Wenn sie beten, machen sie solchen Lärm, dass die Wände wackeln… Sie weichen in ihren Gebeten vom Text ab, der für das ganze Volk gilt. Sie benehmen sich wie Irre und erklären ihr Verhalten, indem sie sagen, ihre Gedanken flögen durch erhabene Sphären." Er sprach den Bann über dieser Bewegung aus. Dennoch behauptete sich der Chassidismus und gewann zahlreiche Anhänger, die heute vor allem in den USA, Israel, aber auch in Antwerpen und vielen Städten Europas leben.
Die Judaistin und Theologin Prof. Dr. Ursula Rudnick wird an diesem Studientag am Beispiel der chassidischen Chabad Bewegung zeigen, worin die Besonderheiten dieser Form der jüdischen Spiritualität bestehen. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Beschäftigung mit grundlegenden Aspekten der Theologie von Abraham Joshua Heschel, einem der bedeutendsten jüdischen Denker des 20. Jahrhunderts. Und vor allem werden Sie an diesem Tag die Gelegenheit haben, mit einem Chassid ins Gespräch zu kommen.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Prof. Dr. Ursula Rudnick, Hannover

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 02.11.2020 (09.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Stephansstift, Kirchröder Str. 44B, 30625 Hannover

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02.11. – 03.11.2020

Fachbereiche leiten (II):
"Rechtlicher Rahmen und Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Fachbereichsarbeit"

Eigenverantwortliche Fortbildung für Fachbereichsleiterinnen und Fachbereichsleiter an Integrierten Gesamtschulen
im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Im ersten Teil der Tagung beschäftigen wir uns mit dem rechtlichen Rahmen der Fachbereichsarbeit. Dabei werden die Hauptaufgaben der Fachbereichsleiterin oder des Fachbereichsleiters beleuchtet. Außerdem wird betrachtet, welche organisatorischen Voraussetzungen für die Durchführung des Fachunterrichts und seiner didaktischen Weiterentwicklung in der jeweiligen Schule eine Rolle spielen. Folgende Fragestellungen sollen einfließen: "Welche Erlasse und Bestimmungen muss ich hierbei beachten? Wo finde ich entsprechende Hilfestellungen?"
Im zweiten Teil der Tagung werden wir uns intensiv mit der Frage: "Welche Bedingungen an Schule können eine erfolgreiche Fachbereichsarbeit unterstützen?" beschäftigen. Wir werden in dieser Tagung die Gelingensbedingungen dieses Prozesses in den Fokus nehmen, wichtige Instrumentarien kennenlernen, um gestalterisch in den Fachbereich hineinzuwirken und weitere Möglichkeiten beleuchten, die unsere Arbeit erfolgreich unterstützen können.

Leitung:
Jens Siebert, IGS Franzsches Feld, Braunschweig
Frauke Wunderlich, IGS Wallstraße, Wolfenbüttel

Referenten: N.N.

Termin: 02.11. (14.00 Uhr) - 03.11.2020 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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09.11. – 11.11.2020

"Weiterbildung Schulseelsorge – Braunschweiger Beitrag"
4. Modul: "Felderkundung zum Feld "Schule": Spezifische Problemstellungen "

Kooperationsveranstaltung mit dem Pastoralpsychologischen Dienst (PPD) der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig

Der Braunschweigische Beitrag zur Schulseelsorge geht von einem professionellen und profilierten Verständnis von Seelsorge aus. Im Zentrum stehen bei uns die Entwicklung einer Sensibilität für die eigenen und fremden Befindlichkeiten, die Fähigkeit zur seelsorglichen Kommunikation unter den Bedingungen der Schule, die Wahrnehmung und Respektierung eigener und fremder Grenzen, sowie die Fähigkeit, angemessen mit akuten Krisensituationen umzugehen, die Einzelne oder die ganze Schule betreffen. Ziel der Weiterbildung ist die Professionalisierung der persönlichen Seelsorgekompetenz.
Im Vordergrund stehen konkrete Situationen in der Schule, die von der Schulseelsorgerin / dem Schulseelsorger gut bewältigt werden müssen, wie etwa besondere individuelle und gemeinschaftliche Notfälle, Erfahrungen mit Tod, Trauer, Abschied und Trennung. Zudem werden Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen schulischen und außerschulischen Beratungsdiensten erarbeitet.

Leitung:
Mirko Gremse, Pastoralpsychologischer Dienst, Braunschweig
Heiko Lamprecht, ARPM
Dagmar Reumke, Pastoralpsychologischer Dienst, Goslar

TN-Kreis: Geschlossener Teilnehmerkreis

Termin: 09.11. (15.00 Uhr) – 11.11.2020 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Kloster Drübeck, Drübeck

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11.11. – 13.11.2020

"Umgang mit schwierigen Schul- und Unterrichtssituationen –
Konflikt und Aggression"

Die Fortbildung setzt bei dem an, was Lehrkräfte im Schulalltag am stärksten belastet: die Bewältigung schwieriger Situationen in der Klasse, aber auch im Kollegium. Dazu werden "mitgebrachte" schwierige Unterrichtssituationen analog zu einem Modell kollegialer Beratung nach dem Grundsatz bearbeitet: Die Kompetenzen, die wir brauchen, um Probleme zu lösen, sind in der Gruppe vorhanden – wir müssen aber Wege finden, um sie produktiv für die Lösung der Probleme nutzen zu können. Ziel ist es, durch die im Rahmen der Fortbildung gemachten Erfahrungen und neu erworbenen Kompetenzen Prozesse von Kommunikation und Konflikt- bzw. Aggressionsbearbeitung im eigenen Kollegium zu ermöglichen.

Leitung: Hans-Günter Gerhold, OStD, Salzgitter

Referent: Prof. Dr. Herbert Zwergel, Biebertal

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 11.11. (14.30 Uhr) – 13.11.2020 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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17.11. – 18.11.2020

Tagung der Leiterinnen und Leiter von allgemeinbildenden Gymnasien und Gesamtschulen
im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

(Kooperationsveranstaltung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig)

Die Tagung steht im Zeichen des Austausches, der Begegnung und der fachspezifischen Weiterbildung. Am ersten Tag wird ein aktuelles, für Schulleitungen zentrales Thema in Vorträgen und Workshops bearbeitet. Dieses wird von der Planungsgruppe Anfang des Jahres 2020 festgelegt und ausgestaltet. Der zweite Tag widmet sich aktuellen schulpolitischen Entwicklungen unter besonderer Berücksichtigung der Gymnasien und Gesamtschulen aus Kultusministerium und Dezernat 3 der Landesschulbehörde.

Leitung:
Imke Heidemann, ARPM
Dorothee Kirsch, Landesschulbehörde Braunschweig
Susanne Pavlidis, Landesschulbehörde Braunschweig
Guido Stolle, Landesschulbehörde Braunschweig
Matthias Schröder, Lessing Gymnasium, Braunschweig
Matthias Kleiner, CJD Gymnasium, Braunschweig
Jan-Peter Braun, IGS Lengede

Referenten: N.N.

TN-Kreis: Leiterinnen und Leiter von allgemeinbildenden Gymnasien und Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Termin: 17.11. (10.00 Uhr) – 18.11.2020 (16.30 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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24.11.2020

"Alle Jahre wieder" – aber doch auch immer anders:
Neue Impulse für Weihnachten und Advent im Unterricht und Schulleben

An diesem Nachmittag werden wir uns bewusst mit der Botschaft der Weihnachts- und Adventszeit auseinandersetzen und vertraute Traditionen und Erzählungen neu entdecken. Es werden vielfältige Anregungen, Projektideen und Materialien zum Thema Weihnachten und Advent vorgestellt, gemeinsam erprobt und weiterentwickelt. Beispiele für die Umsetzung konfessionellen Kooperation im Religionsunterricht werden dabei eine besondere Rolle spielen. Wir freuen uns auf einen besinnlichen, kreativen und inspirierenden Nachmittag.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Dr. Jessica Griese, Bischöfliches Generalvikariat Hildesheim

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen und Sekundarstufe I

Termin: 24.11.2020 (15.00 – 17.30 Uhr)

Tagungsort: Theologisches Zentrum, Alter Zeughof 1, 38100 Braunschweig

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27.11.2020

Mensch-Maschine-Cyborg? Wie die Künstliche Intelligenz den Menschen verändert

Neil Harbisson, der Mann mit der Antenne im Kopf, ist der erste, von einer Regierung anerkannte Cyborg, eine Verschmelzung von Mensch und Maschine. Verkörpert er die Zukunft des Menschen?
Die Fortbildung stellt die Fragen "Was ist der Mensch und wie entwickelt er sich weiter?". Im ersten Teil werden verschiedene künstliche Menschen aus der Kulturgeschichte präsentiert (bewegliche Statuen, Golems, Humunculi und Androiden), die als Vorläufer des Cyborgs gelten. Im zweiten Teil stehen Begriffe wie KI, Cyborg und Transhumanismus im Mittelpunkt. Sie werden mithilfe der philosophischen Methode der Begriffsklärung (Begriffskreis, Begriffspyramide und Begriffsleiter) bearbeitet. Zusätzlich wird anhand von Spielen der "fremde Blick" vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Reader mit Textmaterialien und Spielvorschlägen für die Klassen 7-10 und die Sekundarstufe II.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Prof. Dr. Barbara Brüning, Hamburg

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II

Termin: 27.11.2020 (9.30 – 15.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf Dezember 2020

04.12. – 06.12.2020

Als die Nacht auf die Mitte zulief… Stilles Wochenende mit Meditation, Leibarbeit und meditativem Tanz

"Als die Nacht auf die Mitte zulief und das All im tiefsten Schweigen lag, da sprang dein allmächtiges Wort vom Himmel." (nach Weish.18, 14-15)
Im Vertrauen darauf können wir unseren Lebensweg gehen, Hoffnung finden, Lebensmut empfangen, der Freude Raum geben, im Privaten und im Beruf. Die Zeit des Advent macht uns alljährlich in besonderer Weise darauf aufmerksam. An diesem Wochenende machen wir uns auf den Weg zur Mitte. Wir üben uns im Vertrauen, dass das Weihnachtslicht in jeder/m von uns entdeckt werden will. In geduldiger Hinwendung hüten wir es in uns, bis es uns nach und nach immer mehr durchstrahlt.
In der Meditation lassen wir uns ein auf ein Wort, das uns trägt und uns bereitet, dem Geheimnis von Weihnachten Herberge zu geben. Meditative Tänze, u. a. nach dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, helfen uns bei der weiteren Annäherung. Die Musik durchdringt uns. Die Tänze spiegeln unsere Sehnsucht wider.
Die Leibarbeit unterstützt den Gesamtprozess, indem sie den Grund legt für Öffnung und Aufnahme. Wir üben uns ein in Hingabe, lassen uns nähren erfüllen und weiten.

Leitung: Imke Heidemann, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Meditationslehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Barsinghausen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 04.12. (15.30 Uhr) – 06.12.2020 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel "Die Fellerei", Clausthal-Zellerfeld/Buntenbock

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pf Vorschau 2021

12.05. – 16.05.2021

3. Ökumenischer Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main

Kirchentag 2021

Das ARPM bietet eine Fahrt zum ökumenischen Kirchentag 2021 für alle ev. u. kath. Religionslehrkräfte.

Termin: 12.05. – 16.05.2021

Kosten: ca. 350,-- € für Dauerkarte, ÖPNV, Fahrt im Kleinbus + Ü/Frühst. im EZ/DZ

Anmeldung: Nur über Voranmeldung bis 03.02.2020

Infos: bei Heiko Grüter-Tappe im ARPM, Telefon: 05331-802 519, heiko.grueter-tappe.lka@lk-bs.de

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Aktualisierung: 19.12.2019
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Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig